20 Jahre MGV PICHL
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Über uns
20. Jahre MGV Pichl
Aus der Vereinschronik
Auftritte ab 1985
Ehrungen
ORF Frühschoppen 2010
Advent
Ortschaftssingen 2010
Liederabend 2008
Tonträger
Volksliedabend 2011



Singen macht froh!
Der Männergesangsverein Pichl (MGV Pichl) feiert sein 20-jähriges Bestehen 1985–2005


Am 14. März 1985 trafen sich dreizehn Männer beim Bruckwirt in Pichl. Nicht eine normale Stammtischrunde war der Grund, sondern die Gründung eines Männerchores. Der Initiator dieses Treffens war Fritz Stoiber, der später zum
Obmann des Vereins gewählt wurde. Alle waren Feuer und Flamme und so stand der ersten Chorprobe unter der musikalischen Leitung von Pfarrer Eduard Romankiewicz nichts mehr im Wege. Mit viel Eifer, Idealismus und Freude am Singen schaffte der Chor die Anfangsschwierigkeiten.

Die Chronik berichtet aus dieser Zeit Folgendes: „Wir kämpften ‚im schönsten Wiesengrunde’, stolperten über einen ‚Stoa drin im Bach’ und sangen trotzdem ‚Is wohl a schöne Zeit’!“ Der Männergesangsverein Pichl wurde offiziell als Verein gemeldet und am 19. Dezember 1985 fand die konstituierende Generalversammlung statt.

Erste „Gehversuche“
Ein Jahr wurde hart geprobt, dann konnte der erste öffentliche Auftritt „gewagt“ werden. Im Rahmen der Kulturwochen der Gemeinde wirkte
der MGV Pichl beim Volksmusikabend am 20. Juni 1986 mit. Unter den Sängern herrschte Nervosität und Hochspannung, aber Chorleiter
Romankiewicz dirigierte mit der notwendigen Ruhe den Chor zum ersten wirklichen Erfolgserlebnis. Ganz stolz wurden die Presseberichte vom Obmann in die Chronik geklebt. Noch im gleichen Jahr wurde die erste „Einkleidung“
beschlossen. In klassischer Tracht (Rosegger- Janker und schwarze Hosen), die sich jeder selbst finanzierte, konnten sich die Sänger bei den folgenden
Auftritten zeigen.
Gruppenfoto 1987

1. Reihe v. l.: Augeneder, Stoiber, Romankiewicz, Winetzhammer, Thanhofer,     Kopf, Höretzeder

2. Reihe: Krinzinger, Pucher, Seemann, Aigner, Nöbauer, Kirchberger, Schürz

3. Reihe: Mairinger, Freimüller, Oberbauer, A. Heitzinger, Schöffmann, Weiß
    (es fehlen: Ablinger, R. Heitzinger, Hörmanseder)

Mit viel Schweiß zu Probenlokal


In der Anfangszeit fand man sich im Gasthaus Hochhauser, später im Bewegungsraum des Caritas-Kindergartens zur wöchentlichen „G’sangsprob“ ein.
Seit 1. Oktober 1987 ist der „Rossstall“ im Pfarrhof das Probenlokal des Chores. In der Festschrift 1995 war zu lesen: „Es ergab sich, dass der
Pfarrhof renoviert wurde. Ein vorerst unbeachteter Raum mit uraltem Gewölbe und einer herrlichen Granitsäule in der Mitte erregte das Aufsehen …“

Nach Zusage von Pfarrer Romankiewicz wurde in vielen freiwilligen Arbeitsstunden der ehemalige Rossstall in einen idealen Probenraum umgewandelt.

Konzentrierte Sänger bei der Probe im Rossstall


 

Kulturell und gesellschaftlich aktiv

Am Sonntag, 21. September 2008 war es das Fest der Volkskultur des Landes Oberösterreich in Bad Goisern, zu dem wir eingeladen waren. Es ist immer ein Erlebnis mit anderen Chören zusammenzutreffen. Am Abschlusstag des Festes ergaben Chöre, Trachten- und Musikvereine nicht nur ein buntes, schönes Bild, die Zuhörer waren auch von den schönen Klängen und Liedern begeistert und bedankten sich mit viel Applaus.



Seminare zur Weiterbildung

Immer wieder besuchen einzelne Sänger überregionale Chorseminare. Dazu kamen in den letzten 4 Jahren Ganztagesseminare mit Seminarleiter Kons. Fitzinger direkt vor Ort. Heuer war es ein Zweitagesseminar im Seminarhaus des Landes OÖ, in Zell an der Pram. Dazu wurde die Gesangspädagogin Margarethe Possegger eingeladen und konfrontierte uns am Nachmittag des 1. Tages mit Atemtechnik und Stimmbildung. Fast alle Sänger waren mit dabei und waren abschließend über den Erfolg der intensiven Probenarbeit erfreut und überzeugt, dass sie den Wunsch äußerten: "Im nächsten Jahr bitte wieder!"
Konzentriert befolgen die Sänger die Anweisungen
des Chorleiters Fritz Nöbauer.